Die weibliche Kraft & der sogenannte Kampf der Geschlechter

Anna Elisa

Die weibliche Kraft ist eine weiche, mitfühlende sanfte und fließende Energie, die ebenso wild, ekstatisch und nährend ist. Je mehr wir diese Energie in uns wiederentdecken und kultivieren, desto mehr sind wir in unserem Element. Und das ist das Element Wasser, das Element des Flusses und der Gefühle.

Die weibliche Kraft ist eine starke Transformierende Kraft eben durch die Fähigkeit des Fühlens und hier besonders ausgedrückt, durch das Mitgefühl für sich selbst und für andere. Mitgefühl ist die wahre Fähigkeit sich durch die Kapazität der göttlichen Liebe in andere Menschen einzufühlen und anzunehmen, was in ihnen vorgeht, ohne Ablehnung oder Widerstand. Die Geburt der eigenen inneren Göttin wird auf Erden immer durch das bewusste Urvertrauen in das eigene göttliche Gefühl eingeleitet, das es bewusst auf dieser Erde durch das Erwachen der eigenen inneren Göttin zu transformieren gilt, damit es ein göttlicher Wegweiser für eure göttliche Entwicklung auf Erden sein darf.

Das Element Wasser erfüllt dabei auf Erden die göttliche Funktion der emotionale Spiegel aller irdischen mentalen Schöpfungsenergien zu sein. Somit zeigen euch eure Gefühle immer auch die Qualität der Gedankenstrukturen, die ihr erzeugt oder von denen ihr durch euer Umfeld befruchtet werdet. Der göttliche Ursprung des weiblichen Pols ist das göttliche Urbedürfnis nach Vereinigung und Einheit. Nach Verbundenheit.

Hauptaufgabe für uns Frauen:

Damit Einheit geschaffen werden kann, geht es darum Widerstände aufzulösen in uns, so dass der Fluss auf eine natürliche Art und Weise entsteht, von dem, was unser Innerstes, unsere Seele leben möchte. Und auf natürliche Weise, die weiblichen und männlichen Aspekte vereint werden. Wasser hat keinen Widerstand. Und der innere Fluss kann nicht erzwungen werden. Der Verstand kann nur Wollen erzwingen und das ist meist mit einer großen Anstrengung verbunden, wobei der Fluss leicht, kraftvoll, sanft oder auch wild ist. Je mehr wir im Fluss sind, desto mehr leben wir in göttlicher Fühurng und im göttlichen Schutz. Und das ist ein schneller Weg, damit wir in Einheit gelangen, in uns und mit der Umwelt.

Wie kommen wir dahin?

In den Augenblick bringen, was fühlst du jetzt? Ist das meine absolute Wahrheit, die ich lebe, die gerade ist? Nicht erklären, nimm dein Gefühl war. Üben zu fühlen. Mut und Annahme. Und wenn es sich nicht stimmig ist, dann sprich deinen Gefühlen entsprechend Deine Wahrheit. Oder geh aus der Situation raus.

Die Schritte, damit du in Deine Gefühle kommst, sind: Beobachten. Erlauben. Annehmen. Ohne Widerstand. Somit ist der Einstieg in die Weiblichkeit das Geschehenlassen und es nicht anders haben wollen, als es ist. Und dann Deinem Gefühl entsprechend handeln.

Alles, was wir nicht annehmen, führt zu einer Blockade und eine Blockade ist gestaute Energie. Geschehen lassen und dann löst sich die Blockade auf. Und die Energie in dir, die sich immer auf Wachstum und Erfüllung Deiner Seelen ausrichten möchte, kann dann fließen. Und je mehr wir Vertrauen in unsere Gefühle haben, und sie leben, desto mehr leben wir auch den göttlichen Willen in uns.

Hier ein paar Hinweise:

  1. Gefühle sind der Navi. Lebe weiblich.
  2. Alles, was sich gut anfühlt machen, was sich nicht gut anfühlt lass es
  3. Keine Autorität vor dich setzen
  4. Weibliche Energien stärken durch: Leichtigkeit, Annahme, Kreativität, Gelassenheit, Verbundenheit, Würde, Empfänglichkeit, Glauben, Humor, Barmherzigkeit, Hingabe, Körperbewusstsein, Harmonie, Demut, Dankbarkeit, Selbstliebe, Loyalität, Natürlichkeit
  5. Energetischer Fortschritt in Deinen weiblichen Pol, durch: Schwimmen, sich im Wasser wohlfühlen, rhythmisch bewegen und fließende Bewegungen tanzen, in der Natur aufhalten. Kreativität spielerisch ausleben.

Polarität Frau/Mann

Der sogenannte Kampf der Geschlechter auf Erden wurde durch die Illusion gezeugt, dass der männliche Pol sich vor seiner eigenen weiblichen Macht, durch die Form seiner Gefühle, fürchtet und so immer unbewusst die Unterdrückung seines eigenen weiblichen Pols sucht, der durch die Frau zum Ausdruck gelangt.

Je mehr eine Frau ihre weiblichen Kräfte lebt, desto mehr zieht sie einen Mann an, der seine maskulinen Kräfte lebt. Je intensiver eine Frau ihren Pol auslebt, umso stärker wird die Anziehung zu einem Mann, wo es eine intensive sexuelle Anziehung gibt. Hier liegt ein großes Heilgeschenk drinnen, je mehr die Frau ihre weiblichen Qualitäten lebt, kann sich auch der Mann für die Heilung seiner Gefühle öffnen. Und die Frau kann sich durch die Erleuchtung durch den männlichen Pol, von ihren mentalen Illusionen der Unterlegenheit oder Minderwertigkeit befreien. So das ein harmonisches Miteinander erst möglich wird.

Auf Herzebene sind Mann und Frau androgyn, das heißt ohne Geschlecht. Und hier verbinden, die Qualitäten von Reinheit, Sanftheit, Liebe, Verständnis, Schönheit, Vergebung, Freundschaft, Wahrhaftigkeit die Seelen. Und ermöglichen die größte Transformation der unerlösten Wunden und Illusionen bei Mann und Frau.

Für die Frauen ist es wichtig, erst einmal wieder in ihre Weiblichkeit zu finden.  Um dann dem Männlichen „neu“ begegnen zu können. So dass sich jeder in seinem eigenem Pol und seinen eigenen Qualitäten lebt und sich öffnen kann, ohne Angst, dem anderen Pol gegenüber.

 

 

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